Zucht

Züchten oder nicht?

 

Eine schwierige Frage. Es gibt Dutzende guter Gründe, die dagegen sprechen und einen einzigen, der wirklich dafür spricht: Die Hingabe und Leidenschaft für diese wunderbare Rasse.

Stammvater aller Border Collies ist "Old Hemp" ein schwarz-weißer Hütehund aus dem Grenzgebiet ( "border") zwischen England und Schottland. Er hat fast 200 Nachkommen und eine neue Rasse hervorgebracht, die in Deutschland übrigens erst 1978 anerkannt wurde.

 

Der Rassestandard des Border Collie erlaubt ein breite Vielfalt an äußerer Erscheinung. In der Zucht sollten seine besonderen Kennzeichen erhalten und verbessert werden:

Dazu gehören für mich vor allem die natürliche, robuste und gesunde Erscheinung, eine geschmeidige und anmutige Außenlinie und der muskulöse, aber nicht zu schwere Körperbau, die erkennen lassen, dass der Border Collie zu ausdauernden Leistungen in der Lage ist.

Bei den Farben ist eine Vielzahl erlaubt, es gibt natürlich zunächst vor allem schwarz-weiße, aber auch braun-weiße, blau-weiße, rötlich-weiße (das sog. "australian-red") mehrfarbige ("tricolour") sowie verschiedenste merle-Schattierungen. Weiß darf dabei aber nie überwiegen. Da "merle" aus einem Gendefekt hervorgeht, dürfen diese Hunde nur mit reinfarbigen, nicht aber mit merle-farbigen Hunden verpaart werden.

Was den Border-Collie deutlich von anderen Rassen unterscheidet und was in jedem Fall in der Zucht erhalten bleiben sollte, ist seine Begabung und Freude an der Arbeit. Ursprünglich vor allem zur Hütearbeit eingesetzt, zeigt er hier den border-spezifischen geduckten Gang beim Anschleichen (von Laien manchmal als "Angstducken" interpretiert) sowie das "Auge", den aufmerksamen, direkten, treuen Blick, der mich persönlich immer wieder begeistert.

Seine Lernfreudigkeit, Klugheit und Begeisterung für die Arbeit sind einmalig.

Ich will dies in meiner Zucht erhalten. Meine Hunde sollen daher zwar vorrangig als aktive und treue Familienhunde leben, ihr Erbe aus der Zeit des Schafehütens aber nicht verleugnen. Sonst wären es keine Border-Collies, sondern einfach nur irgendwelche, wenn auch in meinen Augen besonders schöne Hunde.

Mit der Zucht übernimmt der Züchter eine verantwortungsvolle Aufgabe: Gegenüber seinen Hunden, für die er Zeit ihres Lebens verantwortlich bleibt, für die Hundebesitzer, denen er für viele Jahre einen idealen Begleiter anvertrauen möchte und für die Rasse als solche.

Ich will mein Bestes geben, um dem allen gerecht werden. Patch hat uns bereits zwei Würfe mit 17 wunderhübschen und gesunden Welpen gebracht, die sie liebevoll und instinktsicher aufgezogen hat. Sie werden bei uns im Haus und in der Familie aufgezogen und durch viele Eindrücke, so hoffe ich, optimal sozialisiert. Beim B-Wurf half auch Kid bei der Erziehung seiner Halbgeschwister mit. Auch unsere Katze Kitty macht zwischenzeitlich einen ganz guten Job als "Sozialisierkatze".

Meine Welpen will ich mit dem bestmöglichen Start in ihr Border-Collie-Leben entlassen.

Patch trägt die Farben schwarz-weiß, tricolour (von ihrer Mutter) sowie blau-weiß von ihrem Großvater (väterlicherseits), Kid daneben auch das in Deutschland noch seltene australian-red aus der Linie seines Vaters.

Würfe

Bei meiner Zucht lege ich Wert auf Gesundheit, Wesen und Rassetyp, und natürlich auch Schönheit, aber durchaus in dieser Reihenfolge. Meine Welpen werden ausschließlich im Haus in unserer Familie mit viel Liebe aufgezogen und - so hoffe ich - dadurch auch optimal sozialisiert. Sie lernen viele Menschen, andere Tiere ( unsere Kitty macht mittlerweile zwangsläufig einen recht guten Job als "Sozialisierkatze" ), andere Hunde, aber auch das Autofahren und Stadtlärm kennen. Ich will sie mit dem bestmöglichen Start in ihr Leben entlassen.

Wurf 
Wurftag  
Wurfstärke   Info
A-Wurf 27.12.2003   
4/4
B-Wurf 08.12.2004 5/4 Wurftagebuch
C-Wurf    24.04.2006 8/2 Wurftagebuch